Liebe LeserInnen,

Wie Sie vielleicht aus dem „Hammer der Woche“ vom 4.4.20 (https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/laenderspiegel-vom-4-april-2020-100.html) entnommen haben, braucht der Circus Barus dringend unsere Mithilfe.

Die Situation ist folgende: Obwohl der Zirkus durch die Corona –Krise keine Einkünfte hat, bekommt er keinen Cent Unterstützung vom Staat. Bei einem Anruf bei den zuständigen Behörden war die Auskunft: „Lassen Sie die 40 Zootiere schlachten oder verkaufen Sie sie an einen Zoo. Wenn Sie dann eine permanente Adresse haben, bekommen Sie Hartz IV.“ Der Zirkus hat eine Adresse im nordhessischen Schlitz, doch das genügt den Behörden nicht. Im Unterschied zu anderen Selbständigen bekommt der Zirkus keinerlei Unterstützung. Die Menschen dort sollen ihre Tiere und ihr „altes Leben“ verkaufen, um dann als Arbeitslose an staatliche Förderung zu kommen. Das ist nicht nur herzlos den Tieren gegenüber, sondern auch menschenverachtend den Schaustellern gegenüber. Gerade in einer Krisenzeit wie dieser wo es um Solidarität füreinander geht, ist es unverzeihlich, Menschen wie Tieren einfach die Existenz zunichte zu machen. Wie im „Hammer der Woche“ vom 4.4.20 geschildert, wollte die Stadt Offenbach den Zoo räumen lassen, mit der Begründung, die Artisten könnten ihre Tiere nicht versorgen. Durch den öffentlichen Druck der Reportage hat das Veterinäramt festgestellt, dass alle Tiere in gutem Zustand sind und artgerecht versorgt werden. Hier der Link zur Dokumentation über den Circus Barus:

Es hat sich gezeigt, wie wichtig es war, dass sich die Familie Frank, die den Circus Barus betreibt, gewehrt hat. Ein Zirkus ist in der Regel nach der Pause in einem Winterquartier darauf angewiesen, sofort wieder aufzumachen um Einnahmen zu machen. Da auch nicht auszumachen ist, wann der Zirkus seine Arbeit wieder aufnehmen darf, ist er auf Spenden angewiesen. Auch muss er weiterhin die Miete für den Platz bezahlen.

Ich bitte Sie, jeder von uns kann ein paar Euro erübrigen, um in dieser prekären Situation anderen zu helfen. Deshalb bitte ich Sie inständig, Ihr Herz nicht vor dieser Not zu verschließen und über Gofundme.com (Crowd Funding) ein paar Euro zu spenden. Diese kann ich dann dem Zirkus übergeben, wenn die Aktion abgeschlossen ist. Ich wollte selbst schon immer zum Zirkus und werde in dieser schweren Stunde dafür sorgen, dass sie ihr Geld erhalten und die 40 Tiere damit gerettet werden können.  Hier kommt der Link zum Crowd Funding für den Circus Barus:

gf.me/u/uxvg9ru

https://de.gofundme.com/

Wenn wir jetzt nicht handeln wird es nach der Krise keinen einzigen Zirkus mehr geben. Da sie alle –berufsbedingt- keinen festen Wohnsitz haben, stehen sie vor demselben AUS wie der Circus Barus. Falls Sie in Ihrer Umgebung ebenfalls einen „gestrandeten“ Circus haben, unterstützen Sie bitte diesen und leiten Sie diesen –oder ihren eigenen Aufruf weiter. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Renate Weber

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